Fische zum Angeln, Meerwasser Fische und Süsswasser Fische mit Vorschläge von Angelmontagen: Das Große Fischlexikon
Beliebte Meeresfische angeln
Dorsch

Der Dorsch ist ein Raubfisch der meist in Schwärmen auftritt. Er ist in der Nordsee und Ostsee weit verbreitet. Er ist ein beliebter Speisefisch. Der Dorsch lebt am liebsten in Grundnähe auf steinigem und sandigem Grund. Ihre Nahrung der Dorsche sind Fische, Krabben, Tintenfische und Meereswürmer. Wichtige atlantische Dorscharten sind der Schellfisch, Köhler und Pollack.
Goldbrasse
Der Lebensraum der Goldbrassen erstreckt sich von den Kanarischen Inseln über das Mittelmeer. Im Sommer bis hin zur französischen Atlantikküste, den Kanalinseln und zur Südwestküste in England. Die Goldbrasse ist ein Bewohner der offenen See, häufig im Flachwasser bis zu 40 m Tiefe und bevorzugen schlammigen bis sandigen Meeresboden.
Heilbutt
Der Heilbutt ist ein Plattfisch, der beide Augen auf der rechten Kopfseite hat. Er hat eine gefleckte Oberseiten und grauweiße Unterseiten. Durch den dreieckigen, schwach ausgerandeten Schwanz kann man den Heilbutt von den anderen Plattfischen unterscheiden. Er wird im Verhältnis zu anderen Plattfischen weitaus größer. Er ist mit der Kliesche, Flunder, Scholle, Doggerscharbe und Seezunge verwandt.
Hering
Heringe spielen geschichtlich gesehen eine sehr große wirtschaftliche und politische Rolle.Der Hering ist weltweit eine der wichtigsten Nahrungsquellen. Der Hering ist ein typischer Schwarmfisch. In Deutschland ist er überwiegend in der Ostsee ansässig. Die Größe der Heringsschwärme ist enorm und kann aus mehreren tausend Tonnen Fisch bestehen.
Leng
Der Leng ist der größte Vertreter aus der Familie der Dorschfische. Er ist ein Tiefseefisch und lebt in 60 – 1000 Meter Tiefe. Er ernährt sich von Fischen. Der Leng kann bis zu 1,80 Meter lang und bis zu 40 Kg schwer werden. Dabei können diese Fische bis zu 15 Jahre alt werden. Es wurde ein norwegischer Rekordleng mit 74,5 Pfund gefangen.
Leng angeln: Ein kapitaler Leng hält sich ab 100 Meter Wassertiefe mit felsigem Untergrund, an Wracks und an Riffen auf. Da der Leng bis zu 1,80 Meter lang werden kann, ist eine stabile Hochseerute und eine große Multirolle erforderlich. Zum Leng angeln sind am besten Naturköder wie Makrelen- und Herigsfetzen geeignet, aber auch Pilker.
Lumb
Der Lebensraum des Lumbs sind die kühlen nordischen Gewässer. Er ist verbreitet im Nordatlantik von Island, Grönland bis Nordnorwegen bis im Süden zu den britischen Inseln. Der Lumb ist ein Grundfisch und lebt vorzugsweise in den tieferen Gewässerregionen unterhalb von 70 m bis 500 m. Seine Nahrung besteht überwiegend aus Mollusken, Krebsen und Fischen.
Steckbrief Mondfisch
Der Mondfisch (Mola mola) ist der größte Knochenfisch der Welt. Er sieht einem Mühlstein ähnlich, daher auch die Namensbezeichnung (lat. mola = Mühlstein). Der Kopf des Fisches nimmt ca. ein Drittel seines Gesamtkörpers ein.
Der Mondfisch (englisch Ocean sunfish) erreicht eine Körperlänge von ca. 3 Meter, mit der Körperhöhe bis ca. 4 Meter und ein Gewicht von über 2 Tonnen. Er kann ein Alter von über 100 Jahren erreichen.
Der Mondfisch hat keine Schwanzflosse aufzuweisen. Der schwimmende Vortrieb erfolgt durch die große Rücken- und Afterflosse, die riesig gegenüberstehend angeordnet sind. Da die Schwanzflosse fehlt, steuert der Mondfisch mit seinen kleinen Brustflossen, die in einer Fächerform ausgebildet sind und aufwärts stehen.
Die Hautfarbe vom Mondfisch wechselt zwischen weißlich, gräulich, silbergrauen bis zu einer bläulichen gesprenkelten Färbung. Gegen Feinde ist er nur durch seine dickwandige Haut geschützt. Die runden Augen und Maul wirken zum großen Körper sehr klein.
Im Maul, dass der Mondfisch nicht schließen kann, befinden sich vier Zähne, die zu Knochenplatten zusammengewachsen sind. Weitere krallenartige Zähne sind im Schlund vorhanden. Die Nahrung wird zusammen mit dem Wasser eingesaugt und mit den krallenartigen Zähnen im Schlund zerstückelt. Der Mondfisch hat keine Schwimmblase und muss ständig in Bewegung bleiben, um ein absinken zu verhindern.
Fortpflanzung Mondfisch
Das Mondfisch-Weibchen legt in einem Laichgang bis zu über 300 Millionen Eier ab, die frei schwebend in der Strömung abdriften. Wie auch bei dem Aal befindet sich das Laichgebiet im Sargossasee (teilweise Bermudadreieck). Die Mondfisch-Larven sind nur zwei bis drei Millimeter groß, die bis zu zehn Millimetern großen Stacheln und Dornen bedeckt sein können, die sich dann im Larvenstadium von etwa 37 Millimetern Größe zurück bilden. Im späterem Alter werden die Mondfische zu Einzelgängern.
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22.06.2009, 13:07 von
Mark |
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