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Beisserfolg bei Dunkelheit und Kälte?
Beissen Raubfische in der kalten Jahreszeit auch bei völliger Dunkelheit?
13.05.2010, 21:34
Hallo Mathias, bei völliger Dunkelheit ist es vorteilhaft auf Zander zu angeln, wenn du das Angelrevier gut kennst, um nicht blind fischen zu müssen. Die Zander reagieren nicht so auf die Optik des Köders, sondern auf die Druckwellen, die sie über ihre Seitenlinien spüren. Am besten sind da in der Nacht sehr lebhaft arbeitende Kunstköder. Zusätzlich kannst du die Köder noch mit Geruchsstoffen (z.B. Fischöl) besprühen, da Raubfische gut riechen können.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Jürgen« (26.09.2010, 08:59)
13.05.2010, 21:55
Zanderangeln im November
Ein guter Monat für das Zanderangeln ist der November, denn es wird am trüben Tagen nicht richtig hell. Die Dämmerung lieben die Zander besonders und das heißt Zanderbeißzeit den ganzen Tag, weil sie ständig auf Nahrungssuche sind. In Gruppen durchstreifen jetzt die Zander das Gewässer und jagen Kleinfische. Es gibt zwei Möglichkeiten den Zander am Haken zu bekommen. Man wartet an einer Stelle, wo regelmäßig Friedfische gefangen werden und legt dort die Köderfischrute aus. Die andere Variante ist mit der Spinnrute, am besten mit einem ca. 10 bis 13 cm langen Gummifisch als Köder, dort zu fischen, wo viel auf Weißfische gestippt und angefüttert worden ist.
Angeltipp Zander angeln mit Köderfisch!! Wie lange soll man beim Zanderangeln mit Köderfisch mit dem Anhieb warten? Viele Angelfreunde philosophiren darüber und jeder hat so seine eigene Erfahrung diesen Raubfisch sicher zu landen. Ich selber nehme den Anhieb nach dem Zanderbiss sehr schnell vor, da der Kontakt zum Haken dann der Optimalste ist. Lässt man den Zander weit mit dem Köderfisch ziehen, ist das Risiko groß, dass er wieder loslässt, denn der Abzugswiderstand wächst, wenn viel Angelschnur im Wasser liegt. So kann dann der Haken nicht sicher im Maul durchdringen.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Mike31« (09.03.2011, 16:04)
22.06.2010, 09:42
Tipp Angelmethode Zanderangeln mit Gummifisch und Twister Zum Zanderangeln benutze ich eine harte Rute (Kohlefaserrute 3 bis 3,10 m, Wurfgewicht 20 bis 60 g), die eine geschmeidige Aktion und ein federndes Rückgrat hat. Ich fische auf Zander meistens nur mit monofiler Schnur mit geringer Dehnung. Eine geflochtene Schnur verwende ich nur in starker Strömung oder im tiefen Wasser. Nach dem Auswurf, achte ich auf einen kontrollierten Schnurbogen beim Absinken des Twisters. Bei der Köderführung hebe ich die Rutenspitze steil an, dadurch ist eine lange Absingphase gewährleistet. Nach Grundberührung des Gummiköders hebe ich diesen zügig, aber nicht ruckartig an und eine lange Absingphase beginnt wieder. Nur mit einer gefärbten Schnur erkenne ich gut die Zanderbisse. Dank der harten Rute sitzt der sofortige Anhieb meistens. Die Gummiköder (Gummifische, Twister) für den Zander wähle ich in den Größen zwischen sieben bis zwölf Zentimeter aus. Für das Angeln im Winter auf Zander suche ich mir aggressive Farben aus. Im Sommer habe ich mit natufarbenen Gummiköder Erfolg.
Zanderangeln mit Spinner Mit dem Spinner kann man ebenso gut Zander fangen. Spinner machen Zander verrückt und bei tiefer Führung fangen sie ähnlich gut wie Twister. Nach dem Wurf lässt man den Spinner zum Grund sinken und führt ihn dann in Sprüngen wie einen Twister zurück. Allerdings muss sich das Spinnerblatt beim kleinsten Zug schon drehen.
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal bearbeitet, zuletzt von »Mark« (08.12.2010, 17:26)
25.08.2010, 10:20
also mir wurde es im angeln unterricht so gesagt das zander sehr gut sehen können und es denn besser ist auf zander zu gehen wenn das wasser trüb ist , weil sie denn den spinner, blinker oder sonstigen spinnköder nicht soschnell als gefahr feststellen sondern als nahrung und somit besser beisen
15.11.2010, 19:54
Ich angele auf Zander auch im Winter mit Stahlvorfach, wenn ich mit Kunstköder fische. Ich nehme in Kauf, dass ich weniger Bisse bekomme, aber dafür gibt es folgende Gründe.
Zander halten sich gerne über Steinschüttungen und Muschelbänke auf. Wenn ich an diesen Stellen auf Zander fische, wird die Schnur oberhalb des Köders aufgerauht. So habe ich schon große Zander verloren. Mit dem Stahlvorfach verliere ich weniger Fische und auch Köder. Oft fange ich auch noch zusätzlich Hechte und bin mit Stahl auf der sicheren Seite.
Wo stehen die Zander im Winter? Im Winter sind die Zander an anderen Stellen anzutreffen als im Sommer. Im kalten Wasser verändert sich das Beißverhalten und sie suchen ruhige oder stehende Gewässer auf. Ich fische dann auf Zander in Hafenbecken und Kanälen mit extrem leichten Bleiköpfen und langsamer Köderführung. So fange ich meine Zander und oft bekomme ich Bisse, wenn ich den Köder einige Sekunden am Grund liegen gelassen habe und dann wieder angehoben habe.
Versucht auch einmal mit dieser Technik im Winter eure Zander zu angeln.
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal bearbeitet, zuletzt von »Fischkopp« (19.08.2011, 15:41)
19.08.2011, 15:26
Zander angeln im Juni
Hallo Zanderangler, gleich nach dem Ablaichen im Juni, fische ich meine Zander dicht am Ufer. In der Dunkelheit dicht unter Land habe ich meine größte Erfolgsquote und keschere meine Zander. Im Schutz der Dunkelheit jagen sie aktiv den Kleinfischen hinterher, die sich besonders in Ufernähe aufhalten. Der Nachtansitz auf die Räuber mit einem Köderfisch in 1 und 3 Meter spricht für meinen Erfolg.
Mit einer Knicklichtpose 5 g Tragkraft, ein Monovorfach ca. 0,25 mm Durchmesser und ein Köderfischchen von 10 bis 12 cm Länge, ködere ich auf einem 6er Einzelhaken auf und brauche nicht lange auf den ersten Zanderbiss zu warten.
23.10.2011, 10:18
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