Auf Meeren wird Schleppangeln oder das Trollingfischen schon sehr lange praktiziert. Mit Trolling angeln können bei uns auf Nord- und Ostsee der Dorsch, Lachs und Meerforelle gefangen werden. Beim Trolling werden Köder an einer dünnen Schnur hinter einem Trollingboot hergezogen, wobei es mehrere Tauchhilfen gibt, um natürliche Köder oder Kunstköder auf eine gewünschte Tiefe zu bringen.
Slide Diver (Tauchscheibe)
Da ist zunächst der Slide Diver (Tauchscheibe), die auf einer Schnur gleitet. In der arretierten Position wird der Köder auf eine gewünschte Tiefe gebracht. Bei einem biss von einem Fisch löst sich die Arretierung und die Scheibe rutscht ohne großen Widerstand auf der Hauptschnur bis zum Vorfach hinunter. Unter der Scheibe befindet sich ein Drehteller mit Bleigewicht und Zahlenskala, womit durch Verstellung des an der Unterseite angebrachten Bleigewichtes zusätzlich die Scheibe beim fahrenden Trollingboot, die seitliche Drift aufgrund des Wasserdrucks verändert werden kann. Außerdem wird die Tauchtiefe noch beeinflusst, in wie weit der Slide Diver hinter dem Trollingboot läuft.
Fischen mit Downrigger
Bei dieser Angelmethode auf Raubfische wird die Angelrute in einen Rutenhalter gesteckt. Die Hauptschnur wird mit einem Release-Clip am Bleigewicht am Downriggerkabel befestigt. Dann wird am besten bei langsamer Bootsfahrt, die geschleppte Länge ausgelassen und steckt die Schnur in den Clip. Die Schlepptiefe kann beim Schleppangeln nach den Zielfischen eingestellt werden. Am Zählwerk lässt sich die ausgelassene Drahtseillänge ablesen. Es gibt Downrigger, die sich auch elektrisch bedienen lassen.
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1. Foto: Boonerator
2. Foto: Tim Gage
20.01.2010, 17:51 von
Jürgen |
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