Die klassischen Köder zum Schleien angeln sind Würmer, Maden, Brot und Mais. Mit verschiedenen Wurmsorten in unterschiedlicher Größe geht man ans Wasser zum Schleienangeln. Oft genug verweigern Schleien einen fetten Tauwurm am 6er Haken, beißen dann aber begierig auf ein Bündel Mistwürmer am 12er Haken.
Beißzeiten Schleien angeln:
Die Schleien haben über das Jahr gesehen ganz unterschiedlichen Appetit. Im Mai und Juni beißt die Schleie besonders auf große Köder. Ein 6er oder 8er Haken bestückt mit einem daumennagelgroßes Stück Brot, ein großer Laubwurm oder drei Maiskörner sind fängig, um Schleien im Drill zu bekommen. Im Juli, wenn der Angeldruck größer wird, werden die Schleien mit dem beißen vorsichtiger. Jetzt sind kleinere Köder mit kleineren Haken die richtige Wahl. Zum Schleienangeln wird auf einem 10er oder 12er Haken ein kleiner Mistwurm, ein Stück vom Regenwurm oder ein einzelner Maiskorn aufgezogen. Mit dieser Köderbestückung kann mit Bissen von Schleien gerechnet werden. Wenn sich der Sommer seinem Ende zuneigt, werden die Schleienbisse extrem noch vorsichtiger. Zum Einsatz kommen dann 14er und 16er Haken zum Schleienangeln, die mit Maden oder Caster angeboten werden. Vor dem Angeln auf Schleie ist noch das Anfüttern mit der richtigen Mischung und Beigaben von Lockstoffen wichtig. Zum Grundfutter gehören kleine Maden, Caster, rote und gelbe Maiskörner, Wurmstücke und Hanf.
Zu Beginn der Saison angelt man in der Regel auf Schleien in ein bis anderthalb tiefen Wasser dicht am Ufer. Später sucht man sich Sand- und Kiesbänke, Untiefen und Krautbetten, die weiter vom Ufer entfernt liegen, zum Schleienangeln aus. Das Angeln mit Grundblei- und Futterkorb-Montagen auf Schleien ist dem Posenangeln bei weitem überlegen.
Foto: zimpenfish
08.12.2009, 13:06 von
Jürgen |
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