Quappen (Trüschen) angeln im Winter ist nur etwas für hartgesottene Petri Jünger, denn man muss oft stundenlang in kalten Nächten am Wasser ausharren. Quappen lieben die Nacht, eine starke Strömung bei kaltem Wasser. In Seen erfüllen auch Forellen-, Saiblings- oder Maränenseen die Voraussetzungen, um Quappen an dem Haken zu bekommen. In allen großen Flusssystemen sind Quappenbestände von unterschiedlicher Anzahl vorhanden. So ist mit gutem Quappenangeln im Rhein (südlicher Oberrhein, Elbe, Lech, Oder und Havel) zu rechnen. Gute Angelplätze sind an starkströmenden und schlammfreien Zuflüssen, unterhalb von Wehren und Schleusen, wo man durchaus das Fanglimit in einer Nacht ausschöpfen kann. Gute Zeiten zum Quappen angeln sind stürmische, nasskalte und mondlose November- oder Dezembernächte.
Quappenangeln mit Naturköder
Gute Köder zum Quappenangeln (Rutten) sind Fetzenköder von kleinen Lauben (Ukelei), Plötzen und Würmern, die an einem Vorfach befestigt werden, dass nicht länger als 15 cm sein sollte. Dazu schwere Bleie, damit der Köder nicht flattert und stramm am Grund gehalten wird.
Angeltipp: Quappenangeln Oder
Angeltipp: Drop Shot angeln
Hinweis: Angel News
Hinweis: Angeln und Fischen
Hinweis: Die Karausche
Foto: mricon
17.11.2009, 16:54 von
Jürgen |
2628 Aufrufe