Einer der begehrtesten Plattfische ist die Scholle wegen ihres hervorragenden Geschmacks. Viele Rezepte gibt es zur Zubereitung der Scholle. Ein ganz bekanntes Fischrezept ist Scholle zubereitet Finkenwerderart. Angeln kann man die Scholle in der Ostsee rund um Fehmarn, an der Nordküste von Rügen, Hohwachter Bucht und an den Ostseeküsten von Mecklenburg-Vorpommern. Entlang der dänischen Küste werden vor allem im Frühjahr dicke Schollen von Brandungsangler erbeutet. In der Nordsee ist Helgoland eine gute Adresse zum Schollen angeln, die von den Molen aus gefangen werden. Auch vor der holländischen Nordseeküste werden Schollen von Mitte März bis Ende Mai geangelt. Danach zieht sich die Scholle ins tiefere Nordseewasser zurück. Die kapitalsten Schollen können zweifellos in Norwegen, vom Angelboot als auch vom Ufer aus, geangelt werden. Gute Köder zum Schollen angeln sind der Wattwurm, Sandaale, Seeringelwürmer, Muschelfleisch, Fischfetzen und Garnelen.
Flunder angeln
Die Flunder ist ein Allesfresser, die teilweise faul im Sand rum liegen. Angeln kann man die Flunder am besten mit einem Bündel Seeringelwürmer. Die Fangaussichten steigen enorm, wenn man den Köder ab und zu ein paar Meter über den Grund zupft und dann wieder liegen lässt. Wenn die Flunder die kleinen aufgewirbelten Sandwölkchen wahrnimmt, macht sie das neugierig. Die Flunder beißt sehr heftig, die richtige Kämpfer im Drill sind. Angeln kann man die Flunder auch mit einer einfachen Laufblei-Montage und einem 4er Haken.
Seezunge angeln
Eine Seezunge angeln ist ein Leckerbissen und was ganz Besonderes. Gute Angelreviere sind die französische, belgische und holländische Küste, wo die ovalen Seezungen vom Ufer aus geangelt werden können. Gute Beißzeiten der Seezunge sind von Mitte Mai bis Ende Oktober. Der beste Köder ist ein Knäuel Seeringelwürmer. Die optimale Hakengröße ist 4 bis 6. Gute Fangzeiten für die Seezunge sind vom Einbruch der Dämmerung bis zur völligen Dunkelheit und eine Stunde vor Sonnenaufgang.
Angelausrüstung zum Plattfisch angeln
Angelrute: Vom Ufer aus ist eine Brandungsrute (4,20 Meter auch länger) mit einem Wurfgewicht von etwa 150 bis 200 Grund zum Brandungsangeln gut einsetzbar. Vom Angelboot eignet sich etwa eine vier Meter lange Naturköderrute mit einem Wurfgewicht bis 250 Gramm gut. Für leichtere Fischerei: Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 50 bis 100 Gramm.
Angelrolle: Brandungsangeln vom Ufer aus eine große Stationärrolle und vom Angelboot aus eine mittlere Multi- oder Stationärrolle.
Angelschnur (Hauptschnur): 0,30 bis 0,35er Monofil oder 0,15 bis 0,20er Geflochtene.
Vorfach: aus 0,50er Momofil.
Mundschnüre: aus 0,40er bis 0,45er Monofil, Länge bei mehreren Haken: etwa 35 Zentimeter, bei einem Haken etwa einen Meter.
Haken: in den Größen 1 bis 6.
Lesetipp: Hornhecht angeln
Angeltipp: Wattwurm Angelköder
Angeltipp: Barsch angeln Sommer und Winter
Hinweis: Fischen auf Zander und Hecht
Hinweis: Angeln Estland
Foto: Gentiane
27.01.2010, 11:09 von
Jürgen |
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