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Freitag, 18. Mai 2012, 04:04

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Die Karausche (Carassius carassius)

Die Karausche (Carassius carassius)

Die KarauscheKarausche Fisch des Jahres 2009, der auch Bauernkarpfen oder Moorkarpfen genannt wird ist ein typischer Fisch, der Gewässer bis hin zum Brackwasser mit ausgeprägten Krautgürteln liebt. Die Karausche meidet kalte, tiefe und schnell fließende Gewässer. Am besten gedeiht der Karpfenfisch in kleineren Moortümpeln, wo auch Hechte vertreten sind. Bei fehlen von Raubfischen neigen die Karauschen zu Verbuttung (Zwergwuchs). Die Messing goldfarbigen Fische werden oft mit Giebeln und kleinen Karpfen verwechselt.

Karausche angeln
Karauschen werden ausschließlich in der warmen Jahreszeit (Frühjahr bis frühen Herbst) gefangen. Im Winter graben sie sich im Schlamm ein und verfallen in Winterstarre. Angeln kann man die Karausche mit den üblichen Ködern (Madenbündel, Mistwurm, kleine Maiskörner, Teigkugeln), wie auch auf den anderen Weißfischarten. Zu angeln sind Karauschen am ehesten an flachen Schilf- und Krautkanten bis maximal zwei Meter Tiefe. Das Anfüttern der Fische verspricht eine bessere Fanggarantie. Oft weniger Fehlbisse hat man beim Bibberspitzenangeln. Der Biss einer großen Karausche an der Bibberspitze macht sich mit einem eigenartigen, zaghaften Zittern bemerkbar, der gleich mit einem schnellen Anschlag erfolgen muss. Kleine Haken bis maximal der Größe 10 reichen aus, um sie zu fangen.

Die Karausche ist Weltmeisterin in Luftanhalten und kann mehrere Tage ohne Sauerstoff auskommen: Die kanadischen Wissentschaftler (Fachzeitschrift Science) haben festgestellt, dass die Karausche bis zu fünf Tage lang einen akuten Sauerstoffentzug widerstehen kann. Ihren Kreislauf im Gegensatz zu anderen Lebewesen mit ähnlichen Fähigkeiten muss, die Karausche nicht einmal herunterregulieren.   

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Hinweis: Angeln Lippesee

Foto: Gilles San Martin

08.07.2011, 11:22 von Jürgen | 744 Aufrufe